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Pressemitteilung der IG Metall Regensburg

IG Metall Regensburg unterstützt die praktische Geflüchtetenhilfe

09.11.2018 I Die IG Metall Regensburg hat mit drei Geldspenden in Höhe von je 500 Euro Organisationen in der praktischen Geflüchtetenhilfe unterstützt. Der Verein „CampusAsyl“ in Regensburg, die Außenstelle Schwandorf des Jugendmigrationsdienstes der KJF Regensburg und der Verein „Chancen statt Grenzen“ in Neumarkt können sich über die Spende freuen.

„Unser Engagement in der Hilfe für Geflüchtete ist vielseitig.“, betont Jürgen Scholz, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Regensburg. „Wir beraten und unterstützen Betriebsräte und Arbeitgeber bei der Einstellung und Ausbildung von Geflüchteten, wir machen uns auf dem politischen Parkett stark für die Rechte und Integration von Geflüchteten und wir greifen Vereinen und Organisationen mit finanziellen Mitteln unter die Arme.“

Alle drei Organisationen leisten unschätzbar wertvolle Arbeit für ein gelungenes Ankommen, für gute Integration und für das Wohlergehen der Menschen, die aus Krieg, Hunger, politischer Verfolgung und Vertreibung geflohen sind. „Genau aus diesem Grund haben wir sie ausgewählt“, bestätigt Rico Irmischer, Kassierer der IG Metall Regensburg. „Nehmen wir den Jugendmigrationsdienst in Schwandorf. Die Aktiven dort tun alles, um junge Geflüchtete in eine Ausbildung und damit in eine sichere, qualifizierte Perspektive zu bekommen. Und meist scheitert die Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht am passenden Arbeitgeber, sondern am fehlenden Willen der politischen Akteure. Die 3+2-Regelung muss endlich flächendeckend umgesetzt werden, auch in Bayern!“

Die 3+2-Regelung ermöglicht Geflüchteten ohne positiven Asylantrag eine Ausbildung und eine zweijährige Weiterbeschäftigung. Sie verschafft sowohl Geflüchteten als auch Arbeitgebern die Sicherheit, dass die Ausbildung beendet und im Anschluss eine Beschäftigung ausgeübt werden kann.

„Wir werden unseren Einsatz für Menschen in Not jedweder Herkunft oder Religion, Hautfarbe oder Sexualität gerade in Zeiten, in denen Rechtspopulist_innen und Rassist_innen lauter werden eher verstärken als zurück fahren. Aus unserer Satzung und aus tiefster Überzeugung heraus.“, verspricht Olga Redda, 2. Bevollmächtigte der IG Metall Regensburg.